Schreibwabe

Ein Zettelkasten im Browser

Zettel.
Wie's kommt.

Kein Ordner anlegen, keine Vorlage wählen, keine Kategorie entscheiden, bevor du schreiben darfst. Tab auf, tippen, fertig. Die Struktur entsteht nebenbei — Zelle für Zelle, wie eine Wabe.

Wie es arbeitet

01 Erfassen

Der Cursor bleibt, wo du aufgehört hast.

Nicht am Anfang der Datei. An deinem Satz. Die Schreibposition gehört dem Zettel, nicht dem Editor — sie wird gespeichert wie der Text selbst. Du drückst e und schreibst weiter.

Luhmann legte für jeden Gedanken einen
eigenen Zettel an, weil ein Gedanke
selten dort endet, wo er anfängt
Ein Zettel beim Wiederöffnen

02 Verknüpfen

Zwei Klammern, mehr Syntax gibt es nicht.

[[ öffnet die Suche über alle Inhalte. Zeigt ein Link auf einen Zettel, den es noch nicht gibt, wartet er unter Unaufgelöst — und verbindet sich selbst, sobald du ihn anlegst.

Der Kasten wirkt durch [[Verknüpfung]],
nicht durch Ordnung.
Ein Verweis im Fließtext

03 Einordnen

Ein Zettel darf an mehreren Stellen stehen.

Kein Verzeichnisbaum, der dich zwingt, dich zu entscheiden. Kategorien und Tags statt genau einem Pfad. Eine Aufgabe ist einfach eine Zeile im Zettel — abgehakt wird im Text.

- [x] Kapitelstruktur festlegen
- [ ] Quellen prüfen @2026-09-01
Aufgaben als Zeilen im Zettel

Im Unternehmen

Ein Notizwerkzeug muss im Betrieb vor allem erklärbar sein: wo die Daten liegen, wer sie sieht, wer sie abschaltet — und was bleibt, wenn ihr aufhört.

Datenhoheit

Auf eurem Server, wenn ihr wollt.

Node 22 und ein Verzeichnis genügen, ein Container ist nicht nötig. Der ganze Kasten ist eine SQLite-Datei: Sicherung heißt kopieren, Umzug heißt verschieben.

Trennung

Jeder Zettel gehört genau einem Konto.

Die Abgrenzung steckt in der Datenbankabfrage selbst, nicht in einer Prüfung davor, die man vergessen kann. Auch Verweise und Rückverweise laufen nur innerhalb eines Kontos.

Verwaltung

Konten anlegen, begrenzen, schließen.

Eine Administrationsseite, mehr nicht: Adresse, Rolle, Limit für die Zahl der Zettel. Änderungen wirken sofort — die Sitzung liegt signiert im Cookie, Rolle und Limit kommen aus der Datenbank.

Keine Dritten

Ein Aufruf geht an genau einen Server.

Keine Tracker, keine Analyse, kein CDN. Selbst die Schriften liegen im Paket, es geht kein Request an Google. Prüfbar mit dem Netzwerk-Tab, nicht nur behauptet.

Preise

Alle Beträge netto, zuzüglich Umsatzsteuer. Abgerechnet wird nach Zetteln oder nach Personen — nie nach Funktionen, die wir hinter einer Schranke zurückhalten. Alle drei Wege enthalten denselben Kasten.

Einzeln

Ein Schreibtisch, ein Konto.

1 € netto je 100 Zettel

Ein Zettel kostet einen Cent. Abgerechnet wird nach Zetteln, nicht nach Monaten.

  • Kein Abo, keine Grundgebühr
  • Keine Mindestlaufzeit, keine Kündigungsfrist
  • Wer nichts schreibt, zahlt nichts
  • Betrieb durch uns, Anmeldung im Browser
Anfangen

Team

Zwei bis fünfzig Leute, eine Rechnung.

6 € netto je Nutzer und Monat

Monatlich kündbar. Abgerechnet werden die Konten, die im Monat bestanden haben.

  • Ein eigener Kasten je Person
  • Konten anlegen und schließen, Rollen vergeben
  • Zettel-Limit je Konto, ohne Aufpreis
  • Eine Rechnung fürs Team, keine Zettel-Abrechnung
Team einrichten

Im eigenen Netz

Betrieb auf eurer Maschine.

ab 12 € netto je Nutzer und Monat

Ab 25 Nutzern, Laufzeit ein Jahr. Rechnung auf Bestellnummer, Vertrag nach eurem Muster.

  • Läuft hinter eurer Firewall, ohne Verbindung nach außen
  • Die Daten verlassen euer Netz nicht
  • Anbindung an euer Backup, weil es eine Datei ist
  • Benannter Ansprechpartner für Einrichtung und Updates
Gespräch vereinbaren

Wer die Rechnung schreibt, wer haftet und wie gekündigt wird, steht in den Geschäftsbedingungen — nicht auf dieser Seite.

Was fehlt

Andere Werkzeuge zählen hier ihre Funktionen auf. Diese Liste ist wichtiger, weil sie erklärt, warum der Kasten leise bleibt.

  • Keine Vorschläge, was du als Nächstes verknüpfen sollst.
  • Keine Plugins, die du erst suchen und einrichten musst.
  • Keine Benachrichtigungen. Der Kasten meldet sich nie.
  • Kein Onboarding-Assistent über sieben Bildschirme.
  • Kein Download, kein Installer, kein Update, das du anstößt.
  • Keine zweite App fürs Handy. Es ist dieselbe Adresse.
  • Kein Offline-Modus. Ohne Verbindung kein Kasten.
  • Keine geteilten Zettel. Jeder Kasten gehört einer Person.
  • Keine Anmeldung über ein Firmenkonto. Adresse und Passwort.
  • Kein Export-Knopf. Der Text ist Markdown, die Ablage SQLite.

Was bleibt, ist ein Textfeld, das sich merkt, wo du warst.

Zettel. Wie du willst.

Fang mittendrin an.

Der erste Zettel muss nichts taugen. Er muss nur da sein.

Läuft im Browser. Nichts zu installieren, nichts einzurichten — Adresse aufrufen und schreiben.